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Von der IHK Düsseldorf öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
für elektrische Niederspannungsanlagen, Leistungs- und EDV-Elektronik

Karl–Heinz Otto

Dipl. –Ing. / Dipl. –Wirtschafts – Ing.
Mitglied im VDI – VDE – BVS

 

 

 

Allgemeine Informationen

Komplexe und "schnelle Rechnersysteme" mit hoher Vernetzung funktionieren nicht mehr wie vorgesehen und es treten unerklärbare Fehler auf, obwohl scheinbar "alles in Ordnung" ist und die technischen Regelwerke eingehalten sind.

In der Schweiz wird mittlerweile diesem Umstand Rechnung getragen und eine Verordnung über den Schutz von nicht ionisierter Strahlung erlassen (siehe auch NISV Feb. 2000).
Durch diese Verordnung ergibt sich für die Schweiz die zwingende Notwendigkeit, ältere Anlagen so umzurüsten und neue Anlagen EMV-gerecht zu bauen, dass eine magnetische Flussdichte von maximal 1 µ Tesla / 5 µ Tesla durch die Niederspannungsverbindungen und die Niederspannungsverteiler nicht überschritten wird.

Der neue europäische Standard EN 50174-2 ist gleichlautend in die VDE 0800 T-174-2 im Sept. 2001 umgesetzt. Werden in einem Gebäude Kommunikationsverkabelungen eingebaut, so ist dieser Standard bindend. Die neue Ausgabe 08/2001 der VDE Schriftenreihe 55 “EMV-Fibel für Elektroinstallateure und Planer” von Herrn Rudolph  hat gleiche Grundforderungen. Es wird zwingend für den Betrieb von informationstechnischen Anlagen das TN-S System gefordert und Lösungsansätze aufgezeigt, die in unseren Seminaren praktisch mit Messtechnik erläutert und geschult werden.

Für die Elektrotechniker bedeutet das, dass man sich zusätzliche Kenntnisse aneignet, um die magnetische Flussdichte zu minimieren. Geeignete Maßnahmen müssen durch die Leiteranordnung, die Führung des Neutralleiters und Koordination mit dem Erdungssystem getroffen werden. Damit dieses technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist, zeigt die Theorie und Praxis. Der Flughafen Paderborn erfüllt beispielhaft bereits die harten Forderungen der NISV und die Realisation ist erfolgreich erprobt. Die dort gewonnen Erfahrungswerte zur technischen und betrieblichen Emissionsbegrenzung sind nach den Regeln der Technik umgesetzt und lassen sich direkt auf andere Anlagen übertragen.

In Zusammenarbeit mit Partnern und Experten biete ich Grundlagen- und Aufbauseminare zu den unterschiedlichen Themen an. Vermittelt wird aktuelles Wissen (Ursachen und Lösungen) aus der Schadenspraxis und langjährigen Erfahrungen mit Problemanlagen, welches unter den vorhandenen Praxisbedingungen eines jeweiligen Schulungsortes abgehandelt wird.

Es handelt sich um "Praktische Seminare zum Anfassen", die für ausführende E-Meister und Elektriker, Service-Techniker, Facility-Manager, Systembetreuer aber auch planende Ingenieure gedacht sind.

 

Veröffentlichungen:

  • "Die Sicherheit der EDV-Anlage" WEKA 4/92, Mitautor
  • "Elektrostatische Aufladung-Entladung-Schutzmaßnahmen", 1993 VDS / 1995 Allianz
  • "Bewertung von EDV- und Elektroniksystemen", 1993, Mitautor Verlag Wißner
  • Fernsehauftritte zum Thema Blitzortung 1993/94/95/97 im WDR /RTL/Wetterkanal
  • "Vorprogrammierte Störungen und Schäden an elektrischen Geräten und EDV -Systemen,
  • s+s report, 4+5/96 und 1/97, Verband der Schadenversicherer e.V.
  • "Die verPENnte Elektroinstallation" 7. Energietechnisches Forum der FH Kiel 06/97
  • "Auswirkung der geänderten Niederspg.Richtlinie auf die Gebäudetechnik DKI 10/97
  • Diverse Tagungsbandbeiträge 1998 des VdS Köln
  • Diverse Tagungsbandbeiträge 1999 für die Fa. Lucent Technologies und Anixter
  • „Die verPENnte Elektroinstallation“ Netzwerkinsider 04/2000 ComConsult Aachen

Downloads:

Externe Seiten:

 

Hilfestellung zum Aufräumen von TN-S-Systemen
http://www.comconsult-akademie.de unter Materialien

                                                       

Weitere Links zu Aufsätzen:

http://www.ub.uni-duisburg.de/volltexte/hrz/pen/